Seinen Namen bekommt der Scharfmacher von der Chilisorte Cayenne, welche erst getrocknet und anschließend gemahlen wird. Der Cayennepfeffer stammt aus Südamerika und wurde Ende des 15. Jahrhunderts von den Spaniern in Europa eingeführt. Er enthält mit seinen Carotinoiden, Flavonoiden und den Vitaminen A und C wichtige antioxidative Substanzen. Der wertvollste und interessanteste Inhaltsstoff ist jedoch das Capsaicin, was für die Schärfe verantwortlich ist und etwa zu 1,5 % im Cayennepfeffer enthalten ist.
Wie wirkt Cayennepfeffer?
Capsaicin regt die Bildung von Endorphinen, den körpereigenen Glückshormonen an. Endorphine verringern Schmerz- und Stressreaktionen und sorgen für Wohlbefinden. Dabei werden Schmerzsignale blockiert, indem der Scharfstoff Capsaicin die Freisetzung eines Botenstoffs an den Nervenenden hemmt. Die Capsainoide erhöhen die Durchblutung, senken das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln, wirken gefäßerweiternd und somit erfolgreich bei Herz-Kreislauf-Beschwerden und -Erkrankungen.
Quelle: www.heilpflanzen-katalog.de
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Schlagworte: Capsaicin, Cayennepfeffer, Durchblutung, Endorphine, Wohlbefinden
