Wir haben den Schwarzen Tee bewusst als Bruder bezeichnet, da dieser von derselben Teepflanze wie der vom Grünen Tee stammt. Der Unterschied jedoch liegt in der Herstellung. Demnach entsteht Schwarztee durch die Fermentation, wodurch dieser erst seine dunkle Aufgussfarbe erhält. Grüntee wird dagegen unfermentiert hergestellt, das heißt das die Enzyme im kochendem Wasser oder unter Wasserdampf zerstört werden, und keine Aromastoffe verloren gehen. Der Schwarztee verliert durch die Fermentation zwar wichtige Gerbsäuren und Vitamine, ist aber dennoch nicht weniger gesund.
Der Schwarztee enthält die bedeutsamen Polyphenone, welche positiv auf das Nervensystem wirken. Des Weiteren soll Schwarztee gegen Asthma vorbeugen. Verantwortlich ist dafür die zu den Methylxanthinen gehörige Substanz Theophyllin. Eine ähnliche Substanz ist das im Schwarztee enthaltene Koffein, das eine anregende Wirkung besitzt.
Schwarztee wird auch die Wirkung nachgesagt, einen positiven Einfluss auf Stress auszuüben. Dabei senkt er den Blutdruck und reduziert die Konzentration des Stresshormons Kortisol. Der Gerbstoffgehalt dient als Mittel gegen Durchfall. Außerdem enthält der Schwarztee wie sein Bruder die Aminosäuren L-Theanin, welche die Killer-T-Zellen des menschlichen Organismus stimulieren und somit das Immunsystem stärken.
Die Bio-Reformatoren empfehlen:
- Um den Schwarztee als Genussmittel und mit seinem Koffeingehalt als adäquaten Ersatz zum Kaffee zu verwenden, sollte der Tee nur zwei Minuten ziehen.
- Um den Tee gegen Durchfall zu verwenden, sollte er jedoch schon zehn Minuten durchziehen.
- Trinken Sie täglich etwa vier Tassen Schwarztee, um Einfluss auf zu hohen Blutdruck und Stress nehmen zu können.
Quelle: www.onmeda.de
Ihr Team von myreform!
Schlagworte: Asthma, Fermentation, Schwarztee, Stress

Juli 23, 2008 um 8:12 |
Ich bleibe lieber bei grünem Tee, aber trotzdem sehr interessant was für Eigenschaften der “schwarze” Tee hat. Ich wußte gar nicht, dass grüner Tee und schwarzer Tee verwandt sind ;-)VG miki