Zimt ist ein kleines Zaubermittel, welches zu den ältesten Gewürzen der Welt gehöhrt. Man sagt, dass Zimt schon 3000 v. Chr. in China als Gewürz verwendet wurde. Erst im 15. Jh. brachte Vasco da Gama das Gewürz nach Ceylon (Sri Lanka), wonach der Weg nach Europa geebnet war. Später galt Zimt als eines der wertvollsten Gewürze. Dessen Besitz zeugte von maßgeblichem Reichtum.
Die Bio-Reformatoren haben sich dieses spannende Gewürz einmal angeschaut und herausragende natürliche Eigenschaften festgestellt:
Zimt eignet sich, gemäß verschiedener Studien, zum Senken des Blutzuckers. Desweiteren fördert es die Verdauungsfunktionen und wird als ayurvedisches Hausmittel gegen Schnupfen eingesetzt. Es läßt die gereizten Schleimhäute abschwellen. Ebenso wird dem Zimtöl desinfizierende Eigenschaften zugesprochen, so dass es Bakterien bekämpfen kann.
Wo wirkt der Zimt?
Seine Heilkraft kann aus den ätherischen Ölen gezogen werden, so dass hier Mund, Nase und die Verdauungszentrale als Wirkungszentren gesehen werden können.
Unser Tipp: Die Bio-Reformatoren empfehlen nur Zimt aus Ceylon zu kaufen. Kaufen Sie niemals Cassia- Zimt – dieser ist lediglich eine minderwertige Zimtsorte, welche das Leber schädigende Cumarin enthält.
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Kraft der Gewürze Teil 2: Vanille
Vanille ist eines der spannendsten Gewürze unserer Zeit. Sein Name ist eine französische Bezeichnung und hat seinen Ursprung in dem spanischen Wort Vainilla (Hülse/Schote, lat. vagina).Gewonnen wird Vanille aus den fermentierten Produkten verschiedener Sorten der Vanilla. Es ist eines der teuersten Gewürze der Welt.
Die Bio-Reformatoren haben dieses besondere Gewürz einmal untersucht und herausragende, natürliche und erotisierende Eigenschaften festgestellt:
Der Hauptwirkstoff Vanille ist in großen Teilen den menschlichen Sexualbotenstoffen ähnlich, so dass es als natürliches Aphrodisiakum zur Belebung der Libido eingesetzt werden kann. Nebenher fördert es in großem Maße die gute Stimmung, da es aktiv die Produktion des Glückshormons Serotonin fördert.
Wo wirkt die Vanille?
Vanille kann gute Stimmungen über Düfte verbreiten, z.B. über Räucherstäbchen oder Lotion. Ebenso kann Vanille über Essen, z.B. beim Würzen verschiedener Süßspeisen, im Körper aufgenommen werden.
Unser Tipp: Die Bio-Reformatoren empfehlen, nur natürliche Vanille von einer Vanilleschote zu konsumieren. Es sollten keine künstlichen Vanillestoffe zur Ernährung eingesetzt werden.
Viel Spass beim Würzen…
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Kraft der Gewürze Teil 3: Ingwer
Auch bezeichnet als Zingiber officinale, stammt der Ingwer aus Südostasien und gilt seit Jahrtausenden als wertvolles Gewürz und Heilmittel. Ingwer ist Vitaminspender und ein unverzichtbares Heilmittel gegen Übelkeit. Schon die Seeleute aus dem Mittelalter nahmen Ingwer mit auf ihren Reisen, um gegen Übelkeit und Seekrankheit vorzubeugen. Verantwortlich für die vorbeugende Wirkungsweise und den scharfen Geschmack sind die in dem Ingwerwurzelstock enthaltenen ätherischen Öle und Scharfstoffe, die sogenannten Gingerole. Dabei verhindern die Scharfstoffe den Brechreiz. Wie der Wirkungsmechanismus funktioniert, ist aber bisher noch nicht bekannt. Es wird eine Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt vermutet. Im Darmbereich hilft Ingwer ebenfalls gegen Blähungen und Krämpfe.
Ingwer ist mehr als nur ein Gewürz für die Weihnachtsbäckerei!
In rohem Zustand unterstützt Ingwer das Herz-Kreislauf-System, indem es die Blutgerinnung verringert. Die Gingerole wirken dabei ähnlich wie Aspirin, indem sie die Anhäufung von Thrombozyten hemmen und das Risiko auf Arteriosklerose reduzieren. Außerdem regt Ingwer die Gallensaftproduktion an und fördert somit die Fettverdauung. Die gallentreibende Wirkung lässt Gallensäure im Darm entstehen, welche die Fettverbrennung unterstützt. Als Tee (ein Löffel frisch geriebener Ingwer mit kochendem Wasser) verabreicht, hilft Ingwer auch bei Erkältung, verbessert die Durchblutung und stärkt das geschwächte Immunsystem.
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Quelle: www.onmeda.de
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Kraft der Gewürze Teil 4: Kardamom
Kardamom ist in Sri Lanka und Südindien beheimatet und wird heute weltweit in den Tropen angebaut. Es ist eines der ältesten und neben Safran und Vanille, eines der wertvollsten Gewürze der Welt. Kardamom gehört zur Familie der Ingwergewächse und im Gegensatz zu seinen Ingwer-Verwandten werden nur die Samen und nicht die Wurzeln als Gewürz verwendet.
Kardamom ist als alleiniges Gewürz eher selten vorzufinden und wird häufiger für Würzmischungen (Süßes und Pikantes) wie Chai-Tee, indische Curries oder Weihnachtsgebäck verwendet.
Was bewirkt Kardamom?
Die in den Samen enthaltenen ätherischen Öle hemmen das Wachstum von Bakterien und Pilzen und steigern die Magensaft- und Gallensekretion. Dadurch wirkt er beruhigend auf den Magen, verdauungsfördernd und vertreibt Blähungen. Kardamom dient neben vielen anderen Gewürzen auch als Aphrodisiakum, und kann von daher die Lust wecken und steigern. Gekaute Samen helfen auch gegen Mundgeruch, erfrischen den Atem und verdrängen eine Alkohol- und Knoblauchfahne.
Unser Tipp: Kardamom kann auch wunderbar als Tee eingenommen werden. Übergießen Sie dabei 2 Teelöffel des gestoßenen Samens mit siedenden Wasser und lassen Sie den Tee etwa zehn Minuten bedeckt ziehen.
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Quelle: www.heilpflanzen-katalog.de
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Kraft der Gewürze Teil 5: Cayennepfeffer
Seinen Namen bekommt der Scharfmacher von der Chilisorte Cayenne, welche erst getrocknet und anschließend gemahlen wird. Der Cayennepfeffer stammt aus Südamerika und wurde Ende des 15. Jahrhunderts von den Spaniern in Europa eingeführt. Er enthält mit seinen Carotinoiden, Flavonoiden und den Vitaminen A und C wichtige antioxidative Substanzen. Der wertvollste und interessanteste Inhaltsstoff ist jedoch das Capsaicin, was für die Schärfe verantwortlich ist und etwa zu 1,5 % im Cayennepfeffer enthalten ist.
Wie wirkt Cayennepfeffer?
Capsaicin regt die Bildung von Endorphinen, den körpereigenen Glückshormonen an. Endorphine verringern Schmerz- und Stressreaktionen und sorgen für Wohlbefinden. Dabei werden Schmerzsignale blockiert, indem der Scharfstoff Capsaicin die Freisetzung eines Botenstoffs an den Nervenenden hemmt. Die Capsainoide erhöhen die Durchblutung, senken das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln, wirken gefäßerweiternd und somit erfolgreich bei Herz-Kreislauf-Beschwerden und -Erkrankungen.
Quelle: www.heilpflanzen-katalog.de
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Kraft der Gewürze Teil 6: Curcuma
Was ist Curcuma?
Das auch als Gelbwurzel bezeichnete Curcuma ist eine tropische Gebirgspflanze und in Indien und Südostasien beheimatet. Curcuma zählt zur Gattung der Ingwergewächse und wird auch heutzutage wie der Ingwer in fast allen tropischen Ländern angebaut. Mit seiner gelben Farbe und etwas herberen Geschmack ist Curcuma im Currypulver enthalten. Curcuma ist eine Heilpflanze der Ayurvedischen Medizin und ca. 3000 Jahre alt.
Wie wirkt Curcuma?
Der wichtigste Wirkstoff des Curcuma ist das im Wurzelstock enthaltene Curcumin. Dieser Scharf- und Bitterstoff wirkt entzündungshemmend, antioxidativ und galletreibend. Dieses natürliche Antioxidans hat eine positive Wirkung auf Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähbauch und Fettunverträglichkeit. Curcumin fördert die Bildung von Gallensäure, verwandelt Fett in kleinste Bestandteile, macht es verdaulicher und verbessert den Gallenfluß. Außerdem senkt Curcuma die Cholesterinwerte und reguliert den Blutzuckerspiegel. Curcumin bekämpft freie Radikale und wirkt entzündungshemmend bei chronischen Gelenkentzündungen wie rheumatoide Arthritis.
Alles in Allem ist Curcuma eine echte Ergänzung zum herkömmlichen Küchengewürzregal.
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Quelle: www.phytodoc.de
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Kraft der Gewürze Teil 7: Gewürznelken
Was sind Gewürznelken?
Gewürznelken sind getrocknete Blütenknospen des bis zu 20m hohen Gewürznelkenbaumes, welcher ursprünglich auf den hinterindischen Gewürzinseln der Molukken beheimatet ist. Heute werden die Nelken auch in Madagaskar, Tansania, Sri Lanka, Indonesien und im Karibischen Raum angebaut. Die rosa bis kaminroten Knospen sind über 2000 Jahre alt und kamen erstmals ab dem 7. Jahrhundert nach Europa. Besonders wertvoll und verantwortlich für den feurigen Geschmack sind die in den Knospen enthaltenen ätherischen Öle. Dabei ist zu 90 % das ätherische Öl Eugenol enthalten.
Was bewirken Gewürznelken?
Eugenol hat eine antibiotische Wirkung und hemmt das Wachstum von Bakterien, Pilzen und Viren. Außerdem entspannt es die Atemwegsmuskulatur und lindert Bronchialerkrankungen wie Asthma und Husten. Gewürznelken wirken appetitanregend, verdauungsfördernd und entzündungshemmend. Die entzündungshemmende Wirkung wird vor allem in der Zahnmedizin geschätzt. Dabei hilft das Nelkenöl bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut und wird für Mundspülungen, Mundgeruch und gegen Zahnschmerzen verwendet. Weiterhin helfen die ätherischen Öle gegen Brechreiz, Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Migräne.
Tipp: Bei schlechten Atem oder Zahnschmerzen kauen Sie einfach 1-2 Gewürznelken!
Quelle: www.naturideen.de
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Kraft der Gewürze Teil 8: Sternanis
Ja ist denn heut schon Weihnachten?
So ähnlich könnte man reagieren, wenn man an das Gewürz Sternanis denkt. Nein, es ist noch nicht Weihnachten! Dennoch haben die Bio-Reformatoren dieses interessante Gewürz etwas genauer unter die Lupe genommen, da es nicht nur als Zutat für zahlreiche Weihnachtsleckereien dient, sondern auch vielseitige gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt.
Was bewirkt Sternanis?
Das aus Südchina stammenden Sternanis ist reich an ätherischen Ölen (Anisöl), Gerbstoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie Rutin und Saponin. Die sternförmigen Früchte wirken antibakteriell und sind sehr hilfreich bei Husten und Atemwegserkrankungen wie Bronchitis. Das Anisöl verflüssigt zähen Brochchialschleim und erleichtert somit dessen Abtransport. Hiebei wird Sternanis nicht als Gewürz verwendet, sondern als Tee verabreicht. Die entspannende und angenehme Wirkung des Sternanis-Tees hilft auch bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Auch in der jetzigen Erkältungs- und Grippezeit hat Sternanis eine unterstützende Funktion. Es enthält den Wirkstoff Shikimisäure, welcher Grundlage des Grippemittels Tamiflu ist. Das ätherische Anisöl hilft auch bei Zahnschmerzen. Dabei wird das Öl auf die betroffene Stelle gerieben.
Quelle: www.heilkraeuter.de
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Schlagworte: Ayurweda, ätherische Öle, Cassia, Cassiazimt, Ceylon, Cumarin, Heilkraft, Zimt, Zimtaldehyd, Zimtöl







August 19, 2008 um 10:50 |
Klasse Arbeit !
August 20, 2008 um 5:44 |
Hallo Tom Lavo, vielen Dank für das Lob!
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September 17, 2008 um 11:03 |
Ein kleiner aber wichtiger Zusatz zu „Kraft der Gewürze Teil 4: Kardamon“. Tatsächlich werden in Indien (mein Mann ist Inder) Kardamon-Kapseln gekaut gegen Mundgeruch und nach dem Essen – aber UNBEDINGT DARAUF ACHTEN DASS ES DER GRÜNE KARDAMON (ELAICHI) SEIN MUSS. Findet man in jedem Indien-Laden um die Ecke (auch in Deutschland). Hat ganz angenehmen mild erfrischenen Nachgeschmack und ist sehr gut für Zähne und Mundschleimhaut. Bitte bedenken – dann zwei bis drei Stunden lang keine Homöopathika einnehmen, weil die ätherischen Öle des Kardamon die Wirkung negieren.
Macht so weiter!
Heide
September 18, 2008 um 7:29 |
Hallo Heide,
vielen Dank für Deinen interessanten Kommentar. Hat denn Dein Mann auch noch andere Natur-Tipps? Wir sind für alle natürlichen Themen offen.
Ökologische Grüße ;-)
Dein Team von myreform!